Donnerstag,

28. März 2019

Denkste

 

Kunst im Auge des Betrachters

 

mit Wolfgang Fleckenstein

 

Jan van Eyck – der König der Maler

Eine kurze Einleitung zu dem Künstler und seinem Werk

 

Zum besseren Verständnis und zur Hintergrundinformation ein paar Fakten zu dem Schöpfer der Lucca-Madonna, also Jan van Eyck, und dem Kunstwerk selbst. Sie beschreiben sozusagen das Äußere und sind – hier als Kurzfassung – geschöpft aus eigenem, über Jahre angesammelten Wissen, dem Großen Brockhaus, der Propyläen Kunstgeschichte und Wikipedia. Danach ist Jan van Eyck etwa um 1390 in Masseyck nahe Maastricht geboren und gestorben 1441 in Brügge. Es gibt nicht allzuviele gesicherte Daten und belastbare Fakten zu seinem Leben. Vermutlich war er von 1422 an tätig für Johann von Bayern, Graf von Holland. Nach dessen Tod trat er als „peintre et valet de chambre“ (Maler und Kammerdiener) in den Dienst Philipps des Guten von Burgund, dessen besonderer Gunst er sich erfreute und in dessen Auftrag er mehrere diplomatische Reisen nach Italien und Portugal unternahm. So reiste van Eyck beispielsweise im Herbst 1428 nach Lissabon, wo er Prinzessin Isabella porträtierte, um die der Herzog von Burgund warb. Ende 1429 kehrte der Meister in die Niederlande zurück und hielt sich seitdem zumeist in Brügge auf, wo er 1432 ein Haus kaufte. In diesen Jahren beendete er den von seinem Bruder, Hubert van Eyck, begonnenen Alter für Jodocus Vijdt in Gent, den berühmten Genter Alter, den ich vor vielen Jahre einmal im Original in Augenschein nehmen durfte und wo auch meine Begeisterung für Jan van Eyck begann.

 

Zu den signierten oder für van Eyck gesicherten Werken gehören unter anderen das Porträt des Mannes mit dem Turban (1433), die „Madonna am Springbrunnen“ (1439), die „Madonna des Kanzlers Rollin“, das Bildnis des Balduin de Lannoy und das weltberühmte Porträt des Kardinals Albergati. Der Einfluss, den das Wirken van Eycks nicht nur auf seine unmittelbaren Nachfolger, sondern auf die europäische Malerei schlechthin hatte, ist überaus prägend und von epochaler Wirkung. Er führte die gerade aufgekommene, aus der Buchmalerei stammende Ölmaltechnik sogleich zu einem Höhepunkt, der kaum je wieder erreicht wurde. Sein Werk war bei der Gestaltung des Menschenbildes, der Erfassung des Innenraums, des genialen Gebrauchs von Licht- und Schattenwirkung und der Schilderung der Landschaft für die Entwicklung des Realismus in der mittelalterlichen Malerei von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam mit Roger van der Weyden schuf er einen Malstil, in dem die mittelalterliche Typisierung durch scharfe Beobachtung von Eigentümlichkeiten in Physiognomie und Kostüm überwunden wird. Zeitgenossen nannten ihn „den König der Maler“.

 

Die sogegannte Lucca-Madonna, von der im folgenden die Rede ist, soll etwa in den Jahren 1437/38 entstanden sein. Ein Auftraggeber des 63,8 mal 47,3 Zentimeter „kleinen“ Gemäldes ist unbekannt. Kunsthistoriker vermuten, dass es der Herzog von Burgund gewesen sein könnte, der Jan van Eyck als einen engen Vertrauten ansah.

Donnerstag,

25. April 2019

Denkste

 

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Zum Vormerken:

Im Mai - Kunst-Exkursion nach Rüdesheim: In Asbach Uralt ist der Geist der Kunst

 

Freitag,

10. Mai 2019

Ab 20:00 Uhr

Frühlingskonzert

mit Duo Grandioso

DuoGrandioso2.jpg

 

Sonntag,

26. Mai 2019

Ab 17:30 Uhr

EU-Wahlparty

zum 9. Europäischen Parlament

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